Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e.V.

Weitere Infos

Stadtteilbudgets: Förderung geht in die zweite Runde

Die zweite Förderrunde der Stadtteilbudgets beginnt: Ab Samstag, 1. August, ist das Antragsportal der Stadt Oldenburg wieder geöffnet. Unter serviceportal.oldenburg.de/stadtteilbudgets können Interessierte ihre Anträge online einreichen. Damit unterstützt die Stadt Oldenburg stadtteilbezogene Projekte mit einer Förderung von bis zu 5.000 Euro. Nach der ersten Antragsrunde im Frühjahr stehen für die zweite Runde von der Gesamtfördersumme von 96.000 Euro noch 27.000 Euro zur Verfügung.

Was kann gefördert werden?
Mit dem Angebot unterstützt die Stadt Oldenburg engagierte Menschen dabei, ihr eigenes Wohn- und Lebensumfeld zu gestalten. Ziel des Programmes ist es, demokratisches Handeln und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die Förderung umfasst beispielsweise Begegnungsangebote, Vorträge und Workshops, Viertelfeste und Flohmärkte sowie Aktionen zur Gestaltung öffentlicher Flächen.

Wie und bis wann können Anträge gestellt werden?
Auf der Website der Stadtteilbudgets im Serviceportal finden Interessierte neben dem digitalen Antragsformular auch die Fördervoraussetzungen, Hinweise zum Verfahren sowie Antworten auf häufige Fragen. Eine kurze Checkliste fasst die wichtigsten Informationen zusammen. Weil die geförderten Projekte sehr unterschiedlich sind, ermöglicht die Strategische Sozialplanung verschiedene Förderkonstellationen und begleitet Interessierte bereits vor der Antragstellung individuell bei Fragen zur Projektplanung. Interessierte können ihre Anträge bis Samstag, 12. September, einreichen.

Was ist bei der Antragsstellung wichtig?
Es wird empfohlen, die Anträge frühzeitig einzureichen, um ausreichend Zeit für mögliche Rückfragen oder Ergänzungen zu haben. Informationen zum Ablauf des Förderverfahrens und zu den Fristen stellt das Serviceportal bereit. Für weitere Fragen steht die Strategische Sozialplanung unter stadtteilbudgets[at]stadt-oldenburg.de zur Verfügung. Interessierte können sich zudem telefonisch unter 0441 235-4444 an das ServiceCenter wenden.

Studie zu Online-Psychotherapie im Alter

Online-Studie

Teilnehmende ab 68 gesucht: Neue Studie zu Online-Psychotherapie im Alter

Menschen ab 68, die depressive Symptome erleben, können sich für die Studie Vision-Age anmelden. Mit der Studie wollen die Forschenden untersuchen, wie wirksam digitale Gruppenpsychotherapie bei Älteren ist.
Die Teilnehmenden nehmen 20 Wochen lang kostenfrei an Online-Gruppensitzungen teil.
Außerdem führen sie digitale Einzelgespräche mit Fachpersonen aus der Psychotherapie.
Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 1,2 Millionen Euro gefördert. Eva-Marie Kessler, Expertin für Gerontopsychologie aus Berlin, und Alternspsychologe Simon Forstmeier aus Siegen haben den Therapieansatz entwickelt.

Vision-Age – eine neue Vision des Älterwerdens

Politische Bildungsfahrten nach Berlin & Hannover

Selbsthilfegruppen leisten einen wichtigen Beitrag für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die politischen Bildungsfahrten bieten eine besondere Gelegenheit, gemeinsam Einblicke in demokratische Prozesse zu gewinnen und miteinander ins Gespräch zu kommen – auch über Themen, die für eure Gruppenarbeit relevant sind.

🚌 Was wird angeboten?

🌆 3‑tägige Bildungsfahrt nach Berlin (Deutscher Bundestag - Besuch auf Einladung eines Abgeordneten)

🏙️ 1‑tägige Bildungsfahrt nach Hannover (Besucherdienst | Landtag Niedersachsen)

Organisiert werden beide Fahrten vom Besucherdienst/Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestages bzw. des Landtags Niedersachsen.
Die Abgeordnetenbüros übernehmen die Einladung und Auswahl der Teilnehmenden.

📌 Leistungen (für die Fahrten)

  • Kostenübernahme – Busfahrt – Übernachtung (bei Berlinfahrt) – Verpflegung – Programmpunkte
  • Verpflichtendes politisches Programm – Informationsveranstaltungen – Besuch einer Plenarsitzung (wenn möglich) – Gespräch mit Abgeordneten
  • Anerkennung als Bildungsurlaub

📝 Anmeldung

Die Einladung und Auswahl der Teilnehmenden erfolgt über das jeweilige Abgeordnetenbüro.
Selbsthilfegruppen können ihr Interesse unkompliziert anmelden.

Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e.V. - Neue Seminare für Engagierte in Selbsthilfegruppen 2026

Das Programm:
13. bis 15. April 2026
Neu in der Leitung – Handwerkszeug https://www.gsi-bevensen.de/goto/o0J73

6. bis 8. Mai 2026
Stressbewältigung und Selbstfürsorge durch Achtsamkeit (speziell für das Ehrenamt in Selbsthilfegruppen) https://www.gsi-bevensen.de/goto/OvuEu

2. bis 4. September
Stressreduktion und Resilienz aus der asiatischen Weisheit (speziell für das Ehrenamt in Selbsthilfegruppen) https://www.gsi-bevensen.de/goto/Lsrts

12. bis 14. Oktober 2026
Schwierige Gesprächssituationen souverän meistern und Konflikte lösen https://www.gsi-bevensen.de/goto/Konrt

Seit Jahrzehnten ist das GSI bekannt für seine Fortbildungen, die Engagierte bzw. Moderator*innen von Selbsthilfegruppen unterstützen.
Sie finden alle Seminare des Jahres 2026 online unter www.gsi-bevensen.de/seminare Rubrik Selbsthilfe
Für uns selbstverständlich: Die Kursgebühr beinhaltet immer die gesamte Seminarleistung und Übernachtung im Doppelzimmer sowie 4 Mahlzeiten am Tag. Die Selbsthilfegruppen-Seminare sind als Bildungsurlaub in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg anerkannt, die Anerkennung in anderen Bundesländern ist evtl. möglich.

Strategien gegen gesundheitliche Desinformation im Netz - Dokumentation der AOK-Selbsthilfefachtagung jetzt online

Wie kann man Desinformationen im Internet identifizieren und wie kann die Verbreitung solcher Inhalte im Netz vermieden werden?
Am 17. Januar 2025 hat der AOK-Bundesverband zur Selbsthilfefachtagung „Vorsicht, Fake! Gesundheitswerbung im Netz, Desinformation und falsche Heilsversprechen“ eingeladen. Nun wurde eine ausführliche Dokumentation veröffentlicht:

Zur AOK-Dokumentation

Die AOK stellt dort zahlreiche Videoaufzeichnungen - zum Beispiel von Diskussions- und Fragerunden - sowie Zusammenfassungen der einzelnen Programmpunkte zur Verfügung. Auch Präsentationen zu Taktiken und Anbietern von Fehlinformationen können heruntergeladen werden.

Fehlinformationen richten sich häufig gegen Menschen mit chronischen oder seltenen Erkrankungen. Um Betroffene besser zu schützen, brachte die Veranstaltung Fachleute aus der Selbsthilfe mit Expert*innen zusammen, die falsche Versprechen entlarven - zum Beispiel investigative Journalist*innen und Verbraucherschützer*innen. Denn Selbsthilfegruppen sind eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene, um verlässliche Informationen zu ihren Anliegen zu erhalten.

Quelle: NAKOS | www.nakos.de + AOK-Bundesverband | www.aok.de

INSEA- Selbstmanagementkurse Gesund und aktiv leben

Das Leben mit einer chronischen Erkrankung oder anderen Beeinträchtigungen ist nicht immer einfach und erfordert von den Betroffenen und ihren Angehörigen häufig Veränderungen im Alltag.

Das bedeutet, dass sich die Betroffenen aktiv um ihre Gesundheit kümmern, soweit wie möglich ihren normalen Aktivitäten nachgehen und damit umgehen lernen, dass es körperliche und emotionale Höhen und Tiefen gibt. Eine Unterstützung hierbei kann ein aktives Selbstmanagement sein.

INSEA „Gesund und aktiv leben“ ist eine hilfreiche Ergänzung zur medizinischen und therapeutischen Versorgung. Der Kurs unterstützt Sie, Ihre Lebensqualität bei chronischer Krankheit zu verbessern, Ihren Alltag und Ihre Medikamenteneinnahme gut zu organisieren, sich ausgewogen zu ernähren und körperlich aktiv zu sein.

Dieses Selbstmangagement-Programm kann chronisch erkrankte Menschen und/oder ihre Angehörigen und Freunde im Umgang mit der Erkrankung unterstützen. Die Kurse wurden Ende der 1990ger Jahre an der Stanford Universität (USA) im Chronic Desease Self-Management Program (CDSMP) entwickelt.

Hier konnte nachgewiesen werden, dass sich die Lebensqualität der Teilnehmenden verbessert und die Energie sowie das psychische Wohlbefinden steigen. Erschöpfung und soziale Isolation nehmen dagegen ab. Auch verbessert sich die Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten.

Weiter Informationen unter: INSEA aktiv Selbstmanagementkurse – Unterstützung für ein aktives Leben für Menschen mit chronischen Erkrankungen

Stille Stunde - Kampagne

Stille Stunde =Weniger Reiz. Mehr Inklusion - entspannteres Einkaufen.

Ein Projekt zur Aufklärung und Sensibilisierung einer Gesellschaft, in der die Bedürfnisse von neurodivergenten Menschen respektiert und sensorische Barrieren abgebaut werden.

Stille Stunde - Weniger Reiz, Entspannteres Einkaufen (stille-stunde.com)

Selbsthilfe ist Vielfalt - Positionspapier der DAG-SHG

Positionspapier der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V.

Mit Sorge beobachtet die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) die Stimmen, die sich aktuell immer offener für Diskriminierung und Ausgrenzung aussprechen. In einem Positionspapier stellt sie daher deutlich klar: „Gesellschaft braucht Vielfalt. Dafür stehen wir ein.“

Aus Sicht der DAG SHG lebt Selbsthilfe von der Unterschiedlichkeit der Menschen. Dazu passt es nicht, fremde oder „nicht passende“ Menschen zu diskriminieren, auszuschließen oder ihnen sogar feindlich zu begegnen. Menschenfeindliche Gedanken und Gesinnungen oder gar Pläne und Aktionen haben hier keinen Platz und dürfen auch in der Gesellschaft keinen Platz haben.

Selbsthilfegruppen sind ein Ort für Achtung und Respekt voreinander, ein Ort für Offenheit,
Zugewandtheit und gegenseitige Unterstützung. Und die DAG SHG steht für das Miteinander auf der Basis der grundlegenden Gleichwertigkeit von Menschen in Selbsthilfegruppen und darüber hinaus.

Das vollständige Positionspapier kann hier abgerufen werden: link

Mit Rechtsextremismus und Verschwörungserzählungen umgehen

Vielfältige Informationen und Arbeitshilfen beim Paritätischen Gesamtverband.
Weitere Info bei NAKOS link

Datenbank für Digitale Selbsthilfegruppen in Deutschland

Im Rahmen eines vom Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) geförderten Projekts wurden bundesweit arbeitende digitale Selbsthilfegruppen erfasst.
Dazu wurde eine Datenbank aufgebaut, in der nach digitalen Selbsthilfegruppen in Deutschland gesucht werden kann.

Weitere Infos, Suche von und Eintragungsmöglichkeit für Selbsthilfegruppen hier: link

Tele-Reha-Nachsorge / Digitale Reha-Nachsorgeangebote

Was ist Tele-Reha-Nachsorge?

Mit Tele-Rehabilitation kann medizinische Rehabilitation mit digitalen Medien orts- und zeitunabhängig vermittelt werden. Patient:innen können durch den Einsatz von Kommunikationstechnologien, also

  • einem Computer,
  • einem Smartphone,
  • mit einer App,
  • per Videokonferenz oder
  • unterstützt durch sogenannte Wearables therapeutisch begleitet werden.

Als Nachsorge gelten in dem Zusammenhang alle Rehabilitationsleistungen, die im Nachgang zu einer stationären Reha stattfinden. Anstelle der herkömmlichen Face-to-Face-Reha-Nachsorge, in dem Patient:innen z.B. Physiotherapie, Schulungen, Entspannungskurse oder Ernährungsberatung vor Ort besuchen, können diese Angebote digital von überall aus wahrgenommen werden. Dadurch können Nachsorgeangebote flexibel in den Alltag eingebaut werden. Weite Fahrten oder umständliche Terminplanung entfallen.

Weitere Infos: hier und hier (Rentenversicherung)

DE-RENA - Nachsorgeprogramm bei depressiven Störungen

DE-RENA ist ein umfassendes Nachsorgekonzept für Menschen mit depressiven Störungen. Es spricht Patient:innen an, die kurz vor der Nachsorge nach einem stationären psychosomatischen Klinikaufenthalt stehen. Es ist dazu konzipiert, ihre neu erlernten Verhaltensänderungen nachhaltig in den Alltag umzusetzen.

Über eine mobile App steuern die Patient:innen ihre persönlichen Ziele und organisieren ihren Alltag. Parallel hat der begleitende Coach Zugriff auf die Fortschritte, die Patient:in und Coach regelmäßig telefonisch besprechen.

weitere Infos: hier (www.de-rena.de)

Info-Portal zu Depression und psychischer Gesundheit - 'ich bin alles'

Das wissenschaftlich fundierte Informations-Portal „ich bin alles“ zu Depression und psychischer Gesundheit richtet sich an Kinder und Jugendliche und deren Eltern. Entwickelt wurde es von der Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums München in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung. Neben der Aufklärung und Wissensvermittlung soll mit dem Informationsportal "ich bin alles" ein Beitrag zur Entstigmatisierung und Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen geleistet werden.

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