Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e.V.

Weitere Infos

 

Kurs zur Seniorenbegleitung

Der Senioren‑ und Pflegestützpunkt Niedersachsen der Stadt Oldenburg bietet gemeinsam mit der Evangelischen Erwachsenenbildung erneut eine Schulung für ehrenamtliche Seniorenbegleiterinnen und ‑begleiter an. Die Qualifizierung richtet sich an Menschen aller Altersgruppen, die ältere Personen im Alltag unterstützen und ihnen Zeit schenken möchten – etwa durch Gespräche, gemeinsame Aktivitäten oder Spaziergänge.

Die Schulung findet vom 10. Februar bis 24. März 2026, jeweils dienstags von 15:00 bis 19:30 Uhr, im Lambertihof statt.
Eine Anmeldung ist bis zum 30. Januar 2026 möglich.

Weitere Informationen sowie Kontaktdaten zur Anmeldung finden sich im verlinkten Flyer.

Politische Bildungsfahrten nach Berlin & Hannover

Selbsthilfegruppen leisten einen wichtigen Beitrag für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die politischen Bildungsfahrten bieten eine besondere Gelegenheit, gemeinsam Einblicke in demokratische Prozesse zu gewinnen und miteinander ins Gespräch zu kommen – auch über Themen, die für eure Gruppenarbeit relevant sind.

🚌 Was wird angeboten?

🌆 3‑tägige Bildungsfahrt nach Berlin (Deutscher Bundestag - Besuch auf Einladung eines Abgeordneten)

🏙️ 1‑tägige Bildungsfahrt nach Hannover (Besucherdienst | Landtag Niedersachsen)

Organisiert werden beide Fahrten vom Besucherdienst/Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestages bzw. des Landtags Niedersachsen.
Die Abgeordnetenbüros übernehmen die Einladung und Auswahl der Teilnehmenden.

📌 Leistungen (für die Fahrten)

  • Kostenübernahme – Busfahrt – Übernachtung (bei Berlinfahrt) – Verpflegung – Programmpunkte
  • Verpflichtendes politisches Programm – Informationsveranstaltungen – Besuch einer Plenarsitzung (wenn möglich) – Gespräch mit Abgeordneten
  • Anerkennung als Bildungsurlaub

📝 Anmeldung

Die Einladung und Auswahl der Teilnehmenden erfolgt über das jeweilige Abgeordnetenbüro.
Selbsthilfegruppen können ihr Interesse unkompliziert anmelden.

Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e.V. - Neue Seminare für Engagierte in Selbsthilfegruppen 2026

Das Programm:
13. bis 15. April 2026
Neu in der Leitung – Handwerkszeug https://www.gsi-bevensen.de/goto/o0J73

6. bis 8. Mai 2026
Stressbewältigung und Selbstfürsorge durch Achtsamkeit (speziell für das Ehrenamt in Selbsthilfegruppen) https://www.gsi-bevensen.de/goto/OvuEu

2. bis 4. September
Stressreduktion und Resilienz aus der asiatischen Weisheit (speziell für das Ehrenamt in Selbsthilfegruppen) https://www.gsi-bevensen.de/goto/Lsrts

12. bis 14. Oktober 2026
Schwierige Gesprächssituationen souverän meistern und Konflikte lösen https://www.gsi-bevensen.de/goto/Konrt

Seit Jahrzehnten ist das GSI bekannt für seine Fortbildungen, die Engagierte bzw. Moderator*innen von Selbsthilfegruppen unterstützen.
Sie finden alle Seminare des Jahres 2026 online unter www.gsi-bevensen.de/seminare Rubrik Selbsthilfe
Für uns selbstverständlich: Die Kursgebühr beinhaltet immer die gesamte Seminarleistung und Übernachtung im Doppelzimmer sowie 4 Mahlzeiten am Tag. Die Selbsthilfegruppen-Seminare sind als Bildungsurlaub in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg anerkannt, die Anerkennung in anderen Bundesländern ist evtl. möglich.

Deutscher Patientenkongress Depression - SAVE THE DATE

Save the Date

Der nächste Deutsche Patientenkongress Depression findet am 30. Mai 2026 in der Alten Oper Frankfurt am Main statt.

Merken Sie sich den Termin schon jetzt vor!

Moderiert wird der Kongress erneut von Harald Schmidt, Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.


Weitere Informationen folgen demnächst – hier: Deutscher Patientenkongress Depression - Stiftung Deutsche Depressionshilfe

MHH - Projekt „NOCA“: Teilnehmende gesucht – Fürsorgende ohne familiäre Bindung

Das von der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Universitätsklinikum Erlangen initiierte Forschungsprojekt „NOCA“ widmet sich den Erfahrungen, Herausforderungen und Bedarfen von Menschen, die eine schwerkranke Person unterstützen – ohne mit ihr verwandt zu sein.

Oft handelt es sich um Nachbarinnen und Nachbarn, Freundinnen und Freunde oder Bekannte, deren wertvoller Beitrag zur Versorgung bislang wenig sichtbar ist. Das Projekt möchte diese Perspektiven erfassen und sichtbar machen.

📝 Direkt zum Fragebogen geht es hier: NOCA Online-Fragebogen

📬 Bei Rückfragen steht das Projektteam gerne zur Verfügung: Catharina Münte – E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | Tel.: 0511 532-4506

Das Forschungsteam freut sich über Unterstützung bei der Verbreitung – jede Teilnahme zählt!

Strategien gegen gesundheitliche Desinformation im Netz - Dokumentation der AOK-Selbsthilfefachtagung jetzt online

Wie kann man Desinformationen im Internet identifizieren und wie kann die Verbreitung solcher Inhalte im Netz vermieden werden?
Am 17. Januar 2025 hat der AOK-Bundesverband zur Selbsthilfefachtagung „Vorsicht, Fake! Gesundheitswerbung im Netz, Desinformation und falsche Heilsversprechen“ eingeladen. Nun wurde eine ausführliche Dokumentation veröffentlicht:

Zur AOK-Dokumentation

Die AOK stellt dort zahlreiche Videoaufzeichnungen - zum Beispiel von Diskussions- und Fragerunden - sowie Zusammenfassungen der einzelnen Programmpunkte zur Verfügung. Auch Präsentationen zu Taktiken und Anbietern von Fehlinformationen können heruntergeladen werden.

Fehlinformationen richten sich häufig gegen Menschen mit chronischen oder seltenen Erkrankungen. Um Betroffene besser zu schützen, brachte die Veranstaltung Fachleute aus der Selbsthilfe mit Expert*innen zusammen, die falsche Versprechen entlarven - zum Beispiel investigative Journalist*innen und Verbraucherschützer*innen. Denn Selbsthilfegruppen sind eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene, um verlässliche Informationen zu ihren Anliegen zu erhalten.

Quelle: NAKOS | www.nakos.de + AOK-Bundesverband | www.aok.de

Angebot für freie Therapieplätze im Rahmen einer Studie der Klinischen Psychologie und Psychotherapie der Goethe-Universität Frankfurt

Im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Untersuchung gesundheitspsychologischer Behandlungsansätze bei Depressionen werden Online-Gruppen für Menschen mit depressiven Erkrankungen angeboten.
Die Gruppen konzentrieren sich auf Resilienztraining und wohlwollensbasierte Therapie.
Jede Gruppe besteht aus 10 Sitzungen, die jeweils 100 Minuten dauern, und findet montags von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Aktuell wird noch nach Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Studie gesucht. Angesichts der hohen Nachfrage nach Therapieplätzen und der Tatsache, dass viele niedergelassene Psychotherapeut*innen mehr Anfragen als Kapazitäten haben, wird darum gebeten, hilfesuchende Personen mit der Verdachtsdiagnose Depression an das Projekt zu verweisen.
Das Projekt bietet eine niedrigschwellige Unterstützung und kann dabei helfen, mögliche Wartezeiten zu überbrücken. Es werden professionelle Beratung, Diagnostik und Therapie angeboten.

Weitere Details sind auf der Homepage des Projekts verfügbar: https://www.psychologie.uni-frankfurt.de/138395189/STYLE.

INSEA- Selbstmanagementkurse Gesund und aktiv leben

Das Leben mit einer chronischen Erkrankung oder anderen Beeinträchtigungen ist nicht immer einfach und erfordert von den Betroffenen und ihren Angehörigen häufig Veränderungen im Alltag.

Das bedeutet, dass sich die Betroffenen aktiv um ihre Gesundheit kümmern, soweit wie möglich ihren normalen Aktivitäten nachgehen und damit umgehen lernen, dass es körperliche und emotionale Höhen und Tiefen gibt. Eine Unterstützung hierbei kann ein aktives Selbstmanagement sein.

INSEA „Gesund und aktiv leben“ ist eine hilfreiche Ergänzung zur medizinischen und therapeutischen Versorgung. Der Kurs unterstützt Sie, Ihre Lebensqualität bei chronischer Krankheit zu verbessern, Ihren Alltag und Ihre Medikamenteneinnahme gut zu organisieren, sich ausgewogen zu ernähren und körperlich aktiv zu sein.

Dieses Selbstmangagement-Programm kann chronisch erkrankte Menschen und/oder ihre Angehörigen und Freunde im Umgang mit der Erkrankung unterstützen. Die Kurse wurden Ende der 1990ger Jahre an der Stanford Universität (USA) im Chronic Desease Self-Management Program (CDSMP) entwickelt.

Hier konnte nachgewiesen werden, dass sich die Lebensqualität der Teilnehmenden verbessert und die Energie sowie das psychische Wohlbefinden steigen. Erschöpfung und soziale Isolation nehmen dagegen ab. Auch verbessert sich die Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten.

Weiter Informationen unter: INSEA aktiv Selbstmanagementkurse – Unterstützung für ein aktives Leben für Menschen mit chronischen Erkrankungen

Bundesweiter Tag der Selbsthilfe - 16. September

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e. V. (DAG SHG) und die Nationale Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (NAKOS) haben gemeinsam einen jährlich wiederkehrenden Tag der Selbsthilfe ins Leben gerufen (zur Pressemitteilung). Dieser wurde letzte Woche offiziell auf der DAG SHG-Jahrestagung in Berlin vom Vorstand verkündet. Ziel des Aktionstages ist es, die vielfältigen Angebote sichtbar und die positiven Wirkungen der Selbsthilfe noch bekannter zu machen. Der bundesweite Tag der Selbsthilfe ist für alle offen: Selbsthilfegruppen, Online-Selbsthilfe, Bundesverbände, Dachorganisationen und die Selbsthilfe-Kontaktstellen.

Der erste Aktionstag fand am 16. September 2025 statt. Alle Selbsthilfe-Aktiven und Selbsthilfeorganisationen sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen und eigene Veranstaltungen oder Aktionen zu planen. Die Ideen dürfen kreativ und vielfältig sein, von Workshops und Vorträgen über Spendenläufe, Kunstausstellungen und Konzerte, bis hin zu Social Media-Beiträgen oder Podcast-Aufzeichnungen.
Pressemitteilung dazu hier: link

Stille Stunde - Kampagne

Stille Stunde =Weniger Reiz. Mehr Inklusion - entspannteres Einkaufen.

Ein Projekt zur Aufklärung und Sensibilisierung einer Gesellschaft, in der die Bedürfnisse von neurodivergenten Menschen respektiert und sensorische Barrieren abgebaut werden.

Stille Stunde - Weniger Reiz, Entspannteres Einkaufen (stille-stunde.com)

Selbsthilfe ist Vielfalt - Positionspapier der DAG-SHG

Positionspapier der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V.

Mit Sorge beobachtet die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) die Stimmen, die sich aktuell immer offener für Diskriminierung und Ausgrenzung aussprechen. In einem Positionspapier stellt sie daher deutlich klar: „Gesellschaft braucht Vielfalt. Dafür stehen wir ein.“

Aus Sicht der DAG SHG lebt Selbsthilfe von der Unterschiedlichkeit der Menschen. Dazu passt es nicht, fremde oder „nicht passende“ Menschen zu diskriminieren, auszuschließen oder ihnen sogar feindlich zu begegnen. Menschenfeindliche Gedanken und Gesinnungen oder gar Pläne und Aktionen haben hier keinen Platz und dürfen auch in der Gesellschaft keinen Platz haben.

Selbsthilfegruppen sind ein Ort für Achtung und Respekt voreinander, ein Ort für Offenheit,
Zugewandtheit und gegenseitige Unterstützung. Und die DAG SHG steht für das Miteinander auf der Basis der grundlegenden Gleichwertigkeit von Menschen in Selbsthilfegruppen und darüber hinaus.

Das vollständige Positionspapier kann hier abgerufen werden: link

Mit Rechtsextremismus und Verschwörungserzählungen umgehen

Vielfältige Informationen und Arbeitshilfen beim Paritätischen Gesamtverband.
Weitere Info bei NAKOS link

Datenbank für Digitale Selbsthilfegruppen in Deutschland

Im Rahmen eines vom Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) geförderten Projekts wurden bundesweit arbeitende digitale Selbsthilfegruppen erfasst.
Dazu wurde eine Datenbank aufgebaut, in der nach digitalen Selbsthilfegruppen in Deutschland gesucht werden kann.

Weitere Infos, Suche von und Eintragungsmöglichkeit für Selbsthilfegruppen hier: link

Tele-Reha-Nachsorge / Digitale Reha-Nachsorgeangebote

Was ist Tele-Reha-Nachsorge?

Mit Tele-Rehabilitation kann medizinische Rehabilitation mit digitalen Medien orts- und zeitunabhängig vermittelt werden. Patient:innen können durch den Einsatz von Kommunikationstechnologien, also

  • einem Computer,
  • einem Smartphone,
  • mit einer App,
  • per Videokonferenz oder
  • unterstützt durch sogenannte Wearables therapeutisch begleitet werden.

Als Nachsorge gelten in dem Zusammenhang alle Rehabilitationsleistungen, die im Nachgang zu einer stationären Reha stattfinden. Anstelle der herkömmlichen Face-to-Face-Reha-Nachsorge, in dem Patient:innen z.B. Physiotherapie, Schulungen, Entspannungskurse oder Ernährungsberatung vor Ort besuchen, können diese Angebote digital von überall aus wahrgenommen werden. Dadurch können Nachsorgeangebote flexibel in den Alltag eingebaut werden. Weite Fahrten oder umständliche Terminplanung entfallen.

Weitere Infos: hier und hier (Rentenversicherung)

DE-RENA - Nachsorgeprogramm bei depressiven Störungen

DE-RENA ist ein umfassendes Nachsorgekonzept für Menschen mit depressiven Störungen. Es spricht Patient:innen an, die kurz vor der Nachsorge nach einem stationären psychosomatischen Klinikaufenthalt stehen. Es ist dazu konzipiert, ihre neu erlernten Verhaltensänderungen nachhaltig in den Alltag umzusetzen.

Über eine mobile App steuern die Patient:innen ihre persönlichen Ziele und organisieren ihren Alltag. Parallel hat der begleitende Coach Zugriff auf die Fortschritte, die Patient:in und Coach regelmäßig telefonisch besprechen.

weitere Infos: hier (www.de-rena.de)

Info-Portal zu Depression und psychischer Gesundheit - 'ich bin alles'

Das wissenschaftlich fundierte Informations-Portal „ich bin alles“ zu Depression und psychischer Gesundheit richtet sich an Kinder und Jugendliche und deren Eltern. Entwickelt wurde es von der Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums München in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung. Neben der Aufklärung und Wissensvermittlung soll mit dem Informationsportal "ich bin alles" ein Beitrag zur Entstigmatisierung und Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen geleistet werden.

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